Bei der Projektdurchführung setzt das Team die geplanten Arbeiten um. Es erstellt die vereinbarten Ergebnisse und prüft regelmäßig, ob der Zeitplan noch eingehalten werden kann.
Was bedeutet Projektdurchführung?
Projektdurchführung heißt: Das Team setzt die geplanten Arbeiten um, damit die vereinbarten Projektziele erreicht werden. Dabei entstehen die Ergebnisse, die das Projekt liefern soll. Die Projektdurchführung ist der Teil eines Projekts, in dem die eigentliche Arbeit erledigt wird. Sie endet nicht mit einer einzelnen Aufgabe, sondern läuft, bis die geplanten Arbeiten abgeschlossen sind.
Warum ist die Projektdurchführung wichtig?
Ein Plan lässt sich nicht immer genau einhalten. Eine Lieferung kann sich verspäten, eine Aufgabe länger dauern als gedacht oder ein Ergebnis muss überarbeitet werden. Wenn das Team solche Probleme rechtzeitig bemerkt, kann es darauf reagieren, bevor sie weitere Arbeiten verzögern. So lässt sich besser einschätzen, ob das Projekt im vereinbarten Zeitrahmen bleibt.
Wie läuft die Projektdurchführung ab?
Das Team erledigt die geplanten Aufgaben und hält fest, was abgeschlossen ist und wo es Schwierigkeiten gibt. Die Projektleitung vergleicht den aktuellen Stand mit dem Plan. Wenn sich etwas ändert, stimmt das Team ab, was als Nächstes zu tun ist. Aufgaben können anders angeordnet werden. Größere Änderungen werden mit den zuständigen Personen besprochen. Wichtige Fortschritte und Entscheidungen werden dokumentiert.
Beispiel: Renovierung eines Büros
Bei einer Bürorenovierung ist die Elektroarbeit in einem Raum noch nicht fertig. Das Team prüft, welche anderen Arbeiten davon betroffen sind. In einem anderen Raum kann es bereits mit dem Streichen beginnen. Die Reihenfolge der Arbeiten wird angepasst und der Zeitplan aktualisiert. Das ist Projektdurchführung: Das Team setzt den Plan um und reagiert auf Änderungen, wenn sie auftreten.

